Online Yoga?

Ich weiß, ich weiß. Yoga vom Screen ist nicht vergleichbar mit Yoga “im echten Leben.” Live. Vor Ort. Mit echten, anderen Menschen. Atmosphäre. Glow. Gruppenenergie. Yoga Magic. Ich weiß. Ich verdrücke ein Tränchen mit Dir - ich vermisse es auch: sehr! Ich weiß, ich weiß. Der Dauer-Lockdown nervt. Fühlt sich eher an wie locked out of life. Bei mir auch. Fühlt sich jetzt im Frühling noch viel verkehrter an, als sowieso schon. Ich weiß, ich weiß. Ich will auch raus. Ins Leben. Mit Menschen. Yoga Magic…! ABER.


Was anderes wollen, als das, was jetzt gerade ist, ist zwar menschlich, verschwendet jedoch das einzige, was Du NICHT zurückholen kannst. Was Dir keiner wiedergibt. Nämlich Deine Zeit. Du schielst auf übermorgen? Auf irgendwann? Dann-wenn-alles-besser-ist? Du verschwendest Dein JETZT. Dein Heute.

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Deinen Tag. Und was will Yoga uns nochmal lehren (unter anderem)? Genau: das es nur JETZT gibt. Ist das einzige, was wir wirklich haben. Und auch das einzige, was wir gestalten können. Und weil im größten Mist immer auch was Gutes steckt (Du erinnerst Dich ans Yin-Yang-Zeichen), schauen wir heute mal auf die Möglichkeiten. 

Welche Vorteile hat es also für Dich, wenn Du Dein Laptop Zuhause aufklappst?

First things first:

  • Du brauchst nicht aus dem Haus: Keine Anfahrt, keine Abfahrt, keine Parkplatzsuche. Und folglich:

  • Du sparst eine Menge Zeit. Theoretisch kannst Du Dich auch 2 Minuten vor Unterrichtsbeginn einloggen. Das wäre also schon der nächste Vorteil: 

  • Du bist zeitlich viel flexibler und kannst spontaner entscheiden, ob Du Lust hast, auf Yoga heute. 

  • Es ist viel leichter, Dich auf Dich selbst zu konzentrieren, weil Dein Blick gar nicht auf der Nachbarmatte hängen bleiben kann. So öffnet sich automatisch der Raum für Selbstwahrnehmung, für das in Dich hineinspüren, in Kontakt mit Dir sein, die Beobachtung, was wann wo im Körper passiert und was es mit Dir macht:  eben all die kleinen und großen Erkenntnisse, die das schafft. 

  • Und wenn Du wirklich ganz für Dich sein willst, dann kannst Du sogar Deine Kamera ausschalten. 

  • Zoom Yoga ermöglicht Dir auch, Deine auditiven Fähigkeiten zu stärken. Wir sind “sehende Wesen” und erfassen die meisten Reize über die Augen. Entsprechend gut sind unsere Augen geschult. Und weil wir so sehr daran gewöhnt sind, greifen wir auch am liebsten auf diese Fähigkeit zurück. Gut wird aber alles, was wir regelmäßig trainieren. Und Online-Unterricht ist ein hervorragende Möglichkeit Deinen Hör-Sinn neu und stärker zu schulen. Und Dir selber immer wieder zu zeigen: Du kannst Dich auf Dein Hören verlassen! Hebe Deine Fußgewölbe. Lass’ die Schulterblätter tiefer sinken. Und…? Wie fühlt sich das im Körper an…? Dort, wo Du trainierst, Deine auditiven Fähigkeiten einzusetzen, um den Alignments zu folgen, wirst Du weniger abhängig vom “gucken müssen”. 

  • Außer beim Yin lasse ich keine Musik mitlaufen, beim Zoom-Yoga: Deine Chance, im Hintergrund Deine Lieblingsmusik aufzudrehen!

  • Du wünschst Dir doch gerne Gesellschaft? Oder kämpfst öfter mit Deinem inneren Schweinehund? Verabrede Dich mit einem Yoga-Buddy zu einer gemeinsamen Klasse. Win-Win! 

  • Klar kannst Du Dir auch einfach ein Yoga-Video anmachen. Gibt genug auf Youtube. Vielleicht machst Du da auch immer wieder dasselbe Video. Mir gefällt am Vinyasa am besten, dass ich mich immer neu darauf einlassen muss. Klar, ich kennen die meisten Haltungen und manche Abfolgen sind wie Bausteine. Ich liebe es aber, diesen Bausteinen in immer wieder neuen, unerwarteten Reihenfolgen zu begegnen. Es schult meine Flexibilität - nicht nur auf der Yogamatte. Genau das bekommst Du auch von uns. Gut angeleiteter Unterricht ohne Langeweile. 

  • Dein Yoga-Video sieht nicht, wo Dein Knie im Flow möglicherweise falsch abbiegt. Und Du dabei Schaden nimmst. Wir haben Dich im Blick - und können jederzeit Deine Praxis an Deine körperlichen Grenzen anpassen. 

  • Last but not least: Du rollst zwar alleine Deine Matte aus, weisst aber, dass Du nicht allein auf Deiner Matte bist. Und ich glaube, dass wir von der Erkenntnis gerade alle ein bisschen mehr brauchen.  

 

Namasté! Bis bald auf der Matte! 

Yvonne