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2 neue Online-Angebote:

 

  • die Achtsamkeitslounge

  • Intensivkurs interaktiv: Achtsamkeit im Advent

Mehr dazu am Ende des Newsletters!

 

 

Danke, Corona!

 

Liebe*r Achtsamkeitsübende!

 

In der Achtsamkeitspraxis üben wir uns untern anderem darin, den jetzigen Moment in seiner ganzen Fülle wahrzunehmen, ohne das, was uns begegnet, reflexartig mit Bewertungen zu versehen.

Was kann das hinsichtlich der Coronasituation für uns bedeuten?

Unserer Prägung gemäß tendieren wir dazu, die Aspekte des jetzigen Moments, die uns unangenehm oder bedrohlich erscheinen, deutlich intensiver wahrzunehmen als vieles andere. Diese Verhaltensweise hat uns über Jahrtausende das Überleben gesichert! Nun ist es jedoch so, dass wir – selbst unter Pandemiebedingungen – diesen akuten „Überlebensmodus“ nur in den seltensten Fällen wirklich brauchen.

 

Unsere Lebensweise hat sich dahingehend entwickelt, dass sie uns ermöglicht, ein Dasein weitestgehend ohne akute Gefahr für Leib und Leben zu führen.

 

Statt in Lebensgefahr leben wir heute oftmals in Angst vor der Lebensgefahr.

 

Aktuell erleben wir, wie bei vielen von uns diese Ängste und Sorgen sehr viel Raum einnehmen.

 

Wenn wir jedoch innehalten und uns mit dem jetzigen Moment verbinden, können wir erleben, dass dieser Moment noch ganz viele andere Eindrücke, Erlebnisse und Empfindungen bereit hält: einen Sonnenstrahl im Gesicht; Freude über ein Eichhörnchen, das über den Weg springt; ein leckeres Essen; ein Lächeln; das Bedürfnis nach einer Pause; ein Lufthauch auf der Haut; den Ruf der Kraniche; eine Berührung, ein trockenes Blatt, das vom Wind gewiegt anmutig zu Boden tänzelt...

 

Wenn es uns gelingt, für einen Moment die „Bedrohungsbrille“ abzusetzen, offenbart sich die ganze wunderbare Vielfalt des Lebens in diesem Augenblick!

Dafür müssen wir die Ängste und Sorgen nicht verdrängen, verharmlosen oder wegschieben; wir dürfen aber lernen zu bemerken, dass diese Gefühle nicht ALLES sind, sondern lediglich einer von unendlich vielen möglichen Blickwinkeln auf unsere Wirklichkeit.

 

Warum nun „Danke, Corona?“

 

Corona und unser Umgang damit hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Das ist oftmals anstrengend und kann sehr leidvoll sein.

In der buddhistischen Lehre gibt es eine sehr klare Vorstellung davon, wodurch Leid verursacht wird: Leid entsteht weniger durch äußere Lebensumstände, sondern in erster Linie durch Anhaftung. Anhaftung meint beispielsweise das Festhaltenwollen an bestimmten Umständen, die uns angenehm erscheinen, vertraut sind, uns Sicherheit vermitteln. So können wir in der Coronapandemie vielfach den Wunsch vernehmen,“es möge endlich wieder alles wie vorher sein“, als das Leben noch überschaubar schien und in vermeintlich geregelten Bahnen verlief.

 

Solange wir diesen Blickwinkel beibehalten, kann das, was der Alltag und die geltenden Regelungen aktuell von uns an Anpassungen fordert, nur als leidvoll und einschränkend empfunden werden.

Was dabei oft aus dem Blich gerät, sind die enormen Freiräume, die sich dadurch ergeben!

 

Wir haben immer die Möglichkeit, dem Verlust einer liebgewonnenen Lebensroutine nachzutrauern – und wir haben die Möglichkeit, den Verlust einer liebgewonnenen Lebensroutine zu feiern und uns und unsere Verbindung mit dem jetzigen Moment zu erneuern und zu vertiefen.

 

Lasst uns gemeinsam aus der Corona-Krise die Corona-Chance machen und schauen, was für neue Spielräume sich eröffnen, die oftmals erst dann sichtbar werden, wenn wir aus unseren Gewohnheiten herauskatapultiert werden.

 

Danke, Corona!

 

Für den Weckruf, das Leben in jedem einzelnen Moment zu feiern!

 

 

Passend zur Coronazeit lade ich Dich ein, Dich online auf eine spannende Entdeckungsreise zu Dir selbst zu begeben:

 

  1. seit diesem Monat gibt es die „Achtsamkeitslounge“!

    Wir treffen uns

    sonntags und mittwochs von 19-20 Uhr und freitags von 17-18 Uhr

    online über Zoom.

    Wir meditieren gemeinsam, schauen uns bestimmte Aspekte der Achtsamkeitspraxis an und gehen auch auf individuelle Fragestellungen ein. Die Gruppe ist offen; d.h. Du kannst Dich jederzeit anschließen!

    Für 72,00 Euro erwirbst Du für einen ganzen Monat den Zugang zur Achtsamkeitslounge und bist immer willkommen, so oft Du es einrichten kannst!

    Wenn Du noch im November einsteigen möchtest, bekommst Du den Zugang entsprechend der verbliebenen Termine ermäßigt.

    Neuanmeldungen für Dezember nehme ich jederzeit entgegen.

    Ich freue mich auf Deinen Besuch!

  2. 4-wöchiger Intensivkurs „Achtsamkeit im Advent“

    Durch die ganze Adventszeit lade ich Dich ein, Dich im geschützten Rahmen einer festen Gruppe von Woche zu Woche weiter in Dich selbst zu vertiefen.

    Die Coronazeit beschenkt uns in diesem Jahr mit einer ganz besonderen Vorweihnachtszeit: keine Betriebsfeiern, keine Weihnachtsmärkte, womöglich weniger Familienbesuche...

    Auch hier haben wir wieder die Wahl, wie wir dieser Situation begegnen wollen:

    wir können uns für die Anhaftung und das Leid entscheiden und dem nachtrauern, was uns in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht.

    Wir können uns aber auch entscheiden, die Chance zu ergreifen, uns vermehrt uns selber zuzuwenden und das, was wir uns im Innersten oft an „Besinnlichkeit“ wünschen, jenseits von Trubel und Terminstress wahr werden zu lassen.

 

Die Termine:

 

30. November

07. Dezember

14. Dezember

21. Dezember

 

Immer montags von 18:00-20:30 Uhr online bei Zoom. Kosten für den gesamten Kurs: 175,00 Euro.

 

Die Besonderheit:

 

Wenn Du Dich noch bis zum 23. November anmeldest, binde ich Deine persönlichen Wünsche in die Kursgestaltung ein!

 

Wenn Du also bestimmte Fragen zur Achtsamkeitspraxis hast, oder Dir Schwerpunkte wünschst wie z.B. Selbstfürsorge, Umgang mit Stress, Umgang mit Ängsten, Umgang mit Krankheit/Schmerz oder anderes, so lass' mich das gerne wissen – ich werde es einflechten!

 

Du hast Fragen oder möchtest Dich anmelden?

Kontaktiere mich gerne unter 0174-9886119 oder info@naturheilpraxis-eichholz.de

 

Ich freue mich auf einen intensiven Herbst und eine erfüllte Weihnachtszeit - angefüllt mit innerem Reichtum!

 

Herzliche Grüße,

 

Iris